Sprachentwicklung
Therapie nach Zvi Penner
Das Konzept arbeitet mit klar aufgebauten Sprachimpulsen. Kinder hören passende Beispiele und entdecken Schritt für Schritt Regeln und Strukturen der Sprache.
Ein geordneter Aufbau
Das Therapiekonzept nach Zvi Penner besteht aus einer festgelegten Reihenfolge strukturierter Therapie- und Förderbausteine. Das dazugehörige Material ist unter dem Namen Kon-Lab bekannt.
Eine besondere Rolle spielen Melodie, Betonung und Rhythmus der Sprache – fachlich Prosodie genannt. In unserer Praxis steht Material aus den Grundmodulen zur Verfügung.
Passende Sprachimpulse
Die Methodik nutzt gezielte, wiederkehrende Inputsequenzen und Übungen. Sie setzt nahe am aktuellen Entwicklungsstand des Kindes an. Fachlich heißt das ein entwicklungsproximaler Ansatz.
Andrea Miller verwendet ausgewählte Teile des Konzepts und verbindet sie mit anderen Ansätzen. So bleibt die Behandlung auf das einzelne Kind abgestimmt.
Für wen kann der Ansatz geeignet sein?
Die konkrete Auswahl richtet sich immer nach Diagnostik, Entwicklungsstand und Alltag des Kindes.
Sprachentwicklung
Bei Sprachentwicklungsstörungen, auffällig kleinem Wortschatz oder Schwierigkeiten mit Grammatik und Sprachverständnis.
Frühe Förderung
Der Ansatz ist auch für sehr junge Kinder möglich. Hierfür hat Andrea Miller die Ausbildung zum „Känguru-Trainer“ absolviert, unter anderem für Late Talker.
Hören und Schriftsprache
Bei auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, auch in Verbindung mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS).
Mehrsprachigkeit differenziert betrachten
Mehrere Sprachen sind grundsätzlich keine Störung. Wenn sich jedoch auch in der stärkeren Sprache deutliche Schwierigkeiten zeigen, kann eine logopädische Abklärung sinnvoll sein.